Ich plane solche Projekte. Der typische Ablauf:
- Vorplanung (6–12 Monate): Bestand aufnehmen, Varianten prüfen, Verkehrszählung.
- Abstimmung (12–24 Monate): Bezirk, Senat, Feuerwehr, BVG, Leitungsträger, Denkmalschutz, Gewerbe. Jede Stelle hat ein Vetorecht in ihrem Bereich.
- Anordnung und Ausschreibung (6–12 Monate).
- Bau (3–9 Monate).
Der Bau ist der kürzeste Teil. Beschleunigen ließe sich vor allem Schritt 2, und zwar durch verbindliche Fristen für Stellungnahmen. Das wäre eine Verwaltungsentscheidung, kein Gesetz.
Was nicht hilft: mehr Planungsbüros beauftragen. Wir sind nicht der Engpass.
Mich stört, dass Radwege enden, sobald es eng wird. Genau dort bräuchte man sie.
Mich stört, dass Radwege enden, sobald es eng wird. Genau dort bräuchte man sie.
Guter Hinweis, das hatte ich nicht bedacht.
Die Hermannstraße ist der gefährlichste Kilometer meines Arbeitswegs.
Dann sind wir uns immerhin bei der Diagnose einig.
Ich melde mich aus der Perspektive einer Person mit Kinderwagen: Bordsteine!
Hast du eine Quelle dafür? Würde ich gern nachlesen.
Die Hermannstraße ist der gefährlichste Kilometer meines Arbeitswegs.
Das stimmt so nicht, die Zahl bezieht sich auf die ganze Stadt, nicht auf den Bezirk.
Das Argument höre ich seit zehn Jahren, passiert ist trotzdem nichts.
Da bin ich anderer Meinung, aber ich verstehe den Punkt.
Bitte beim Thema bleiben, das gehört auf eine andere Themenseite.