Wir testen seit einigen Monaten ein Sprachmodell für Standardvorgänge. Ergebnis nach 500 Fällen:
Funktioniert gut: Zusammenfassen langer Schreiben, Übersetzen, Vorschläge für Textbausteine, Erkennen fehlender Anlagen.
Funktioniert nicht: alles, was eine Ermessensentscheidung ist. Das System formuliert souverän falsch, und genau das ist gefährlich.
Die eigentliche Erkenntnis: Der Zeitgewinn entsteht beim Lesen, nicht beim Entscheiden. Das ist schon viel, aber es ersetzt keine Stelle.
Wichtig wäre eine Regel: Jeder Bescheid, an dem ein System mitgewirkt hat, wird als solcher gekennzeichnet und von einem Menschen verantwortet.
Personalrat und Datenschutz früh einbinden, sonst wird das Projekt nach zwei Jahren gestoppt.
Ich glaube, wir sind uns näher, als es klingt.
Dann sind wir uns immerhin bei der Diagnose einig.
Solange Akten gescannt und danach ausgedruckt werden, brauchen wir über KI nicht zu reden.
So kenne ich das aus meinem Kiez auch.
So kenne ich das aus meinem Kiez auch.
Personalrat und Datenschutz früh einbinden, sonst wird das Projekt nach zwei Jahren gestoppt.
Gibt es dazu Zahlen aus anderen Städten? Hamburg oder Wien wären interessant.
Genau das meine ich. Wir reden aneinander vorbei.