Als Steuerberater sehe ich täglich, wie Menschen mit Zahlen umgehen, die sie nicht mögen. Beim Landeshaushalt ist es ähnlich.
Drei nüchterne Punkte:
- Die Einnahmen sind nicht eingebrochen. Sie steigen langsamer als die Ausgaben. Das ist ein Unterschied, der in Talkshows verloren geht.
- Pauschale Kürzungen sind das Gegenteil von Prioritäten. Wer zehn Prozent überall streicht, trifft Pflichtaufgaben genauso wie Projekte, die man streichen könnte.
- Investitionen zu verschieben ist teurer. Eine nicht sanierte Brücke kostet später das Doppelte. Das steht in jedem Bericht des Rechnungshofs.
Was mir fehlt: eine ehrliche Debatte über Einnahmen. Grunderwerbsteuer, Zweitwohnungssteuer, Übernachtungssteuer sind Landessache.
Sparen bei Prävention heißt zahlen bei Reparatur.
Da bin ich anderer Meinung, aber ich verstehe den Punkt.
Bei uns im Verein wurde die Förderung gestrichen, ohne dass jemand angerufen hätte.
Bitte beim Thema bleiben, das gehört auf eine andere Themenseite.
Ich arbeite in dem Bereich und würde fast alles unterschreiben.
Bei uns im Verein wurde die Förderung gestrichen, ohne dass jemand angerufen hätte.
Die Rücklagen sind aufgebraucht, das wird in der Debatte gern vergessen.
Danke für die Ergänzung, ich habe es oben korrigiert.
Kann man das nicht einfach mal ausprobieren und nach einem Jahr auswerten?
So kenne ich das aus meinem Kiez auch.
Was mich stört: Es wird immer über uns geredet und selten mit uns.
Dann sind wir uns immerhin bei der Diagnose einig.
So kenne ich das aus meinem Kiez auch.
Ich widerspreche. Wer so argumentiert, ignoriert, dass die Stadt jedes Jahr wächst.
Volle Zustimmung. Ich habe den Beitrag gleich an meine Nachbarn weitergeleitet.
Ich glaube, wir sind uns näher, als es klingt.
Quelle ist die zuständige Senatsverwaltung, Bericht aus dem letzten Jahr. Kann ich nachreichen.
Die Rücklagen sind aufgebraucht, das wird in der Debatte gern vergessen.
Sparen bei Prävention heißt zahlen bei Reparatur.
Klingt vernünftig, scheitert aber am Geld. Wie immer.