Ich habe die Fußgängerzone zwei Jahre lang beobachtet. Das Problem war nicht die Autofreiheit. Das Problem war, dass niemand die Straße bespielt hat: ein paar Holzbänke, kein Programm, keine Gastronomie draußen, keine Beleuchtung.
In Kopenhagen oder Wien funktioniert das, weil die Stadt Geld in die Hand nimmt. Berlin hat die Straße gesperrt und ist gegangen.
Jetzt sind die Autos zurück, und die Läden stehen trotzdem leer. Das sagt eigentlich alles.
Ein Wochenmarkt und Außengastronomie würden mehr bringen als jede Verkehrsregelung.
Ich bin dort früher gern gebummelt. Heute gehe ich nicht mehr hin, egal ob mit oder ohne Autos.
Aus Sicht eines Pendlers aus Brandenburg: Ihr diskutiert hier sehr innerstädtisch.
Das greift zu kurz. Die Situation im Bezirk ist deutlich komplizierter, als der Beitrag darstellt.
Bin gespalten. Beide Seiten haben gute Argumente, und die Politik traut sich keine Entscheidung.
Ein Wochenmarkt und Außengastronomie würden mehr bringen als jede Verkehrsregelung.
Ein Wochenmarkt und Außengastronomie würden mehr bringen als jede Verkehrsregelung.