Sechs Uhr morgens: Jogger, Hundebesitzer, ein paar Kitesurfer, wenn Wind ist. Um acht: Radpendler quer über die Landebahn. Mittags: Schulklassen. Abends: Grillgruppen, Skater, Familien.
Das Feld ist kein leerer Raum, den man bebauen könnte. Es ist Berlins größter Gemeinschaftsort. Das lässt sich nicht in Quadratmetern rechnen.
Was mir fehlt in der Debatte: Wer wohnt denn in den neuen Wohnungen? Wenn die Antwort „wer es sich leisten kann“ lautet, braucht es das Feld dafür nicht.
Ich lebe seit 40 Jahren hier und habe das alles schon dreimal erlebt.
Habe dazu neulich eine Auswertung gelesen, die das anders bewertet. Suche den Link heraus.
Guter Hinweis, das hatte ich nicht bedacht.
Ich war gestern auf dem Feld. Es war voll, und alle waren freundlich. Das ist selten in dieser Stadt.
Das Argument höre ich seit zehn Jahren, passiert ist trotzdem nichts.
Genau das meine ich. Wir reden aneinander vorbei.
Hast du eine Quelle dafür? Würde ich gern nachlesen.
Aus Sicht eines Pendlers aus Brandenburg: Ihr diskutiert hier sehr innerstädtisch.