Ich bin Architektin und verstehe die Angst vor dem Verlust des Feldes. Aber schauen wir auf die Zahlen: Eine Randbebauung entlang des Tempelhofer Damms würde etwa zehn Prozent der Fläche beanspruchen. Neunzig Prozent blieben frei.
Was wir gewinnen könnten:
- 4.000 bis 5.000 Wohnungen, davon die Hälfte gefördert
- eine Schule, Kitas, eine Bibliothek
- eine klare Kante zum Feld statt eines Zauns
Was mich stört, ist die Debattenkultur. Wer für Bebauung ist, gilt sofort als Investorenfreund. Dabei geht es um Menschen, die heute in Berlin keine Wohnung finden.
Das greift zu kurz. Die Situation im Bezirk ist deutlich komplizierter, als der Beitrag darstellt.
Genau das meine ich. Wir reden aneinander vorbei.
Danke für den Erfahrungsbericht. Genau solche Perspektiven fehlen in der Debatte.
Ich war gestern auf dem Feld. Es war voll, und alle waren freundlich. Das ist selten in dieser Stadt.
Bin gespalten. Beide Seiten haben gute Argumente, und die Politik traut sich keine Entscheidung.
Wohnungsnot ist real. Aber dieses Feld ist nicht die Ursache und auch nicht die Lösung.
Bitte beim Thema bleiben, das gehört auf eine andere Themenseite.
Was ist eigentlich aus dem Entwicklungs- und Pflegeplan geworden?
Interessant, aber was ist die Alternative? Kritik ist einfach, Vorschläge sind schwer.