Berlin braucht dringend Wohnungen. Trotzdem wäre es ein Fehler, eine der letzten großen Freiflächen der Innenstadt zu opfern.
Drei Gründe:
- Klima. Das Feld ist die wichtigste Kaltluftschneise für Neukölln, Kreuzberg und Tempelhof. Jede Randbebauung schwächt sie.
- Demokratie. 2014 haben 64 Prozent gegen die Bebauung gestimmt. Wer das per Senatsbeschluss aushebelt, beschädigt das Instrument Volksentscheid.
- Alternativen. Allein auf Parkplätzen, Supermarktdächern und Bahnflächen könnte Berlin zehntausende Wohnungen bauen, ohne einen Quadratmeter Grün zu verlieren.
Wer bauen will, soll erst die Flächen nutzen, die schon versiegelt sind.
Kann man das nicht einfach mal ausprobieren und nach einem Jahr auswerten?
Das stimmt so nicht, die Zahl bezieht sich auf die ganze Stadt, nicht auf den Bezirk.
Danke für die Antwort. Das sehe ich jetzt etwas differenzierter.
Ich war gestern auf dem Feld. Es war voll, und alle waren freundlich. Das ist selten in dieser Stadt.
Kleine Korrektur: Das gilt nur für Neubauten, nicht für den Bestand.
Klingt vernünftig, scheitert aber am Geld. Wie immer.
Wohnungsnot ist real. Aber dieses Feld ist nicht die Ursache und auch nicht die Lösung.
Randbebauung heißt: In zehn Jahren wird über den nächsten Rand geredet.
Das ist mir zu einfach. Es gibt Gründe, warum das bisher nicht gemacht wurde.
Genau das meine ich. Wir reden aneinander vorbei.
Wohnungsnot ist real. Aber dieses Feld ist nicht die Ursache und auch nicht die Lösung.
Hast du eine Quelle dafür? Würde ich gern nachlesen.
Was ist eigentlich aus dem Entwicklungs- und Pflegeplan geworden?
Wohnungsnot ist real. Aber dieses Feld ist nicht die Ursache und auch nicht die Lösung.