Aus der Planungspraxis: Wohnungen sind in drei Jahren fertig, eine Tramstrecke in zwölf. Deshalb ziehen Menschen in Quartiere ohne Anbindung, kaufen ein Auto und sind danach schwer umzugewöhnen.
Die Reihenfolge müsste umgekehrt sein: erst Erschließung, dann Wohnungen. Das ist teurer am Anfang und billiger am Ende.
Zweiter Punkt: Erdgeschosse. Wenn dort keine Läden, Arztpraxen und Kitas eingeplant werden, entsteht eine Schlafstadt. Das lässt sich später kaum reparieren.
Der Vergleich hinkt, aber die Richtung stimmt.
Als Zugezogene finde ich diese Diskussion sehr aufschlussreich.
Das Argument höre ich seit zehn Jahren, passiert ist trotzdem nichts.
Danke für die Antwort. Das sehe ich jetzt etwas differenzierter.
Danke für die Antwort. Das sehe ich jetzt etwas differenzierter.
Dann sind wir uns immerhin bei der Diagnose einig.
Ich würde sofort an den Stadtrand ziehen, wenn es dort eine Kita gäbe.
Ich würde sofort an den Stadtrand ziehen, wenn es dort eine Kita gäbe.
Gibt es dazu Zahlen aus anderen Städten? Hamburg oder Wien wären interessant.
So kenne ich das aus meinem Kiez auch.
Guter Hinweis, das hatte ich nicht bedacht.
Habe dazu neulich eine Auswertung gelesen, die das anders bewertet. Suche den Link heraus.
So kenne ich das aus meinem Kiez auch.
So kenne ich das aus meinem Kiez auch.
Was mich stört: Es wird immer über uns geredet und selten mit uns.
Ich würde sofort an den Stadtrand ziehen, wenn es dort eine Kita gäbe.