Ich bekomme jede Woche 15 bis 20 Anfragen und muss fast alle ablehnen. Nicht, weil die Räume fehlen, sondern weil Personal fehlt.
Wir haben 14 Stellen, 11 sind besetzt, davon zwei in Elternzeit. Für jede unbesetzte Stelle müssen wir Plätze sperren, sonst verletzen wir den Personalschlüssel.
Was helfen würde: praxisintegrierte Ausbildung ausbauen, Verwaltungskräfte für Kitas finanzieren, damit Erzieherinnen wieder mit Kindern arbeiten statt mit Listen, und Wohnraum für Fachkräfte. Drei unserer Bewerberinnen haben abgesagt, weil sie in Berlin keine Wohnung gefunden haben.
Als Erzieherin kann ich sagen: Wir sagen nicht gern ab, wir müssen.
Danke für die Ergänzung, ich habe es oben korrigiert.
Dann sind wir uns immerhin bei der Diagnose einig.
Als Erzieherin kann ich sagen: Wir sagen nicht gern ab, wir müssen.
Hast du eine Quelle dafür? Würde ich gern nachlesen.
Das stimmt so nicht, die Zahl bezieht sich auf die ganze Stadt, nicht auf den Bezirk.
Zentrale Vergabe wäre fairer. Das jetzige System belohnt Beziehungen.
Das ist die Berliner Krankheit: Jeder hat recht, keiner ist zuständig.